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Ja, es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des Herrn festgegründet stehen an der Spitze der Berge, und er wird erhaben sein über alle Höhen, und alle Heiden werden zu ihm strömen. (Jesaja 2,2)

Mittwoch, 16. März 2011

Kann der Staat uns retten?

Für die politische Religion, den Humanismus, liegt das Böse in der Umwelt begründet, und die Macht des Staates diese zu verändern ist dessen rettende Gnade. Der Staat muss die physische und spirituelle Umgebung des Menschen verändern, um ihn zu verändern und zu retten. Soziale Entwicklung durch staatliche Strategien ist die Gnade des Etatismus in Aktion. Die schlechte Umgebung muss eliminiert werden um den Menschen zu befreien.

Diese schlechte Umgebung besteht oft aus Personen und Institutionen wie der Bourgeoisie, den Kapitalisten, dem Klerus, Christen, Kirchen, privaten Organisationen, private Unternehmen, und vielen mehr. All diese müssen "eliminiert" werden und werden es dann oftmals auch, um die Befreiung weiter voran zu bringen. Die Personen, die darin gelebt haben müssen "umerzogen" werden gemäss dem neuen Glaubensbekenntnis, weg vom Christentum.

Für das biblische Christentum, liegt die Antwort auf das Problem des Bösen allein in Gottes Gnade, der Gnade Gottes in Jesus Christus und seiner Wiederherstellung aller Dinge. Die Probleme des Menschen liegen nicht in seiner Umgebung begründet, sondern in der Sünde, - dem Drang des Menschen, sein eigener Gott, sein eigenes Gesetz und das ultimative Prinzip zu sein. Der Mensch kann sich selbst nicht retten, auch nicht durch Politik, Werke des Gesetzes oder der Moral, und durch kein anderes Mittel. Jesus Christus ist der einzige Retter der Menschheit. Der Mensch muss unter Gottes Gesetz leben um komplett frei zu sein, jedoch kann das Gesetz den Menschen nicht retten, noch kann es lange Bestand haben, wenn nicht eine grosse Anzahl von Menschen existiert, deren Leben das Gesetz Gottes ist. Deswegen ist die Grundlage von echter Ordnung die Gnade. Ohne Gnade fehlt es dem Menschen an Charakter, sein Potential zu entwickeln, sein Handeln zu aktivieren und sein Leben zu ordnen.

R. J. Roshdoony in "The foundations of social order"

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