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Ja, es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des Herrn festgegründet stehen an der Spitze der Berge, und er wird erhaben sein über alle Höhen, und alle Heiden werden zu ihm strömen. (Jesaja 2,2)

Donnerstag, 28. Februar 2013

Die "Endzeitreden Jesu" - Teil 4 - Kriege, Hungersnöte und Erdbeben

Nachdem wir die Grundlage gelegt und gesehen haben, dass Jesus in  Mt 24 nicht von apokalyptischen Ereignissen am Ende der Welt spricht, fragen sich manche natürlich: Ja, hat sich denn alles was Jesus hier als Zeichen vorausgesagt hatte, wirklich schon erfüllt? Und das auch noch innerhalb von 40 Jahren nach seiner Himmelfahrt? Wenn man die Ereignisse rund um die Belagerung und Zerstörung von Jerusalem im Jahre 70 n.Chr, studiert, dann sieht man sehr schnell, dass es tatsächlich so ist, dass sich alles minutiös erfüllt hat, was Jesus seinen Jüngern vorausgesagt hatte. Nachdem wir bereits gesehen haben, dass die Warnung vor den falschen Christussen nichts mit New-Age Gurus und Sektenführern in unserer Zeit zu tun hat, schauen wir uns nun die nächsten Zeichen an, die Jesus genannt hat:

Kriege und Kriegsgerüchte

Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Sehet zu, erschrecket nicht; denn dies alles muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich, und es werden Hungersnöte und Seuchen sein und Erdbeben an verschiedenen Orten. (Mt 24,6-7)

Wenn man sich die Nachrichtensendungen im Fernsehen anschaut, dann könnte man leicht darauf kommen, dass Jesus von unserer Zeit spricht. Aber wir wollen ja nicht die Bibel mit den Abendnachrichten auslegen! Und laut Jesus selbst würde sich dies auch  innerhalb einer Generation erfüllen.

Die Zeit, als Jesus lebte, war politisch sehr stabil. Man sprach von der „PAX ROMANA“, dem römischen Frieden. Rom hatte beinahe die ganze Welt unterworfen und unter Kontrolle. Jedoch brachen schon bald nach Jesus Himmelfahrt überall im römischen Reich Konflikte auf, besonders in der Gegend um Palästina herum. Die Geschichtsschreiber berichten, dass in der Zeit vor der Zerstörung Jerusalems allein in Seleucia bei Kämpfen 50.000 Juden getötet wurden. Weitere 20.000 Juden starben in Cäsarea, in Alexandrien wurden 66 n. Chr. 50.000 getötet, während in Rom ein Bürgerkrieg ausbrach. Überall im Land gab es Rebellionen und Aufstände. Kriege und Kriegsgerüchte gab es somit zur damaligen Zeit, vor der Zerstörung Jerusalems, in großer Zahl.

Hungersnöte

… und es werden Hungersnöte und Seuchen sein … an verschiede-nen Orten.(Mt 24,7)

Die Bibel selbst bezeugt, wie sich diese Vorhersage in kürzester Zeit erfüllte:

… Agabus  stand auf und zeigte durch den Geist eine große Hungersnot an, … welche auch unter Klaudius eintrat. (Apg 11,28)

Unter Claudius trat eine Hungersnot auf, die selbst von Schreibern aufgezeichnet wurde, die unserem Glauben fernstehen.
(Eusebius)

Nicht zuletzt brach während der Belagerung Jerusalems eine regelrechte Hungerkatastrophe aus. Die Bewohner wurden für Monate in der Stadt eingeschlossen und ausgehungert. Josephus berichtet gar von Kannibalismus während dieser schrecklichen Hungersnot.

Erdbeben

… und Erdbeben an verschiedenen Orten.(Mt 24,7)

Nicht nur während der Kreuzigung und Auferstehung Jesus erschütterten starke Erdbeben die Region um Jerusalem. Die Historiker berichten von außergewöhnlich häufiger seismischer Aktivität um das Jahr 70 n.Chr. herum. Im Jahr 63 n.Chr. vernichteten beispielsweise ein Vulkanausbruch und ein starkes Erdbeben die Stadt Pompeji. Die Historiker berichten weiterhin von Erdbeben in Kreta, Smyrna, Milet, Chios, Samos, Laodicea, Hierapolis, Kampania, Kolossäa, Rom und Judäa.

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