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Ja, es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des Herrn festgegründet stehen an der Spitze der Berge, und er wird erhaben sein über alle Höhen, und alle Heiden werden zu ihm strömen. (Jesaja 2,2)

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Was motiviert Atheisten?

Nachdem ich folgenden Artikel gefunden hatte (http://goo.gl/pnf1a) wurde ich an einige meiner eigenen Erlebnisse in der Diskussion mit Atheisten erinnert. Verfechter der Evolutionstheorie und somit meist auch atheistisch eingestellte Zeitgenossen werden ja oft als sehr wissenschaftlich und gebildet eingestuft: rationale Denker mit hohem Intelligenzquotient und von Vernunft gesteuerte Menschen. Ach wie nett und doch unrealistisch sind diese Klischees! Besonders in der "Clear-Thinking Oasis" (Oase des klaren Denkens), dem Forum des führenden "New-Atheist" Richard Dawkins, findet man vielerlei, jedoch kaum klares Denken und Vernunft.

Vor einiger Zeit hielt ich mich dort häufiger auf und gab schon auch hie und da den einen oder anderen Kommentar aus meiner christlichen Grundüberzeugung ab. Was mir da entgegenschlug war alles andere als Vernunft. Es schien mir, dass sich dort alle enttäuschten, zutiefst verbitterten und anscheinend von Kirchen und Klerikern geschädigten und missbrauchten Individuen aufhalten und ihrem Frust und sehr oft auch ihrem tiefen Hass auf alles religiöse Luft machen. Beschimpfungen sind das Wenigste womit man rechnen muss, wenn  man es wagt einen Artikel mit Fragen oder Kommentaren zu versehen, die eine christliche Grundüberzeugung nur vermuten lassen.

Nun sei es diesen Menschen unbenommen, ihr berechtigtes oder auch unberechtigtes Missfallen am christlichen Glauben zu Ausdruck zu bringen - das ist das Privileg des Einzelnen in einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. Aber nehmt es mir nicht übel, liebe Atheisten, wenn ich Euch dann bezüglich Eurer angeblich so vernunftbegründeten, atheistischen Überzeugung nicht mehr allzu ernst nehme. In den meisten Fällen hat dies mit vielen Beweggründen, jedoch nur selten etwas mit Vernunft zu tun.

Die "Oase des klaren Denkens" ist meiner Wahrnehmung nach schon längst zu einer schlammigen Pfütze der eskalierten Negativemotionen verkommen. So wie ich es selbst erlebte, als ich einem schwedischen Professor eine einfache Frage per Email stellte. Er ist ein Experte, was die Evolution des Auges betrifft. Er hat in jahrzehntelanger "Forschungsarbeit" eine wirklich abenteuerliche Theorie aufgestellt, wie das Auge durch Evolution entstanden sein könnte. Mal ganz abgesehen davon, welchen Sinn oder welche Sinnlosigkeit hinter einem solchen umfassenden Forschungsprojekt stecken mag, finde ich es bewundernswert, wie Menschen anscheinend verzweifelt durch solche "Lebensaufgaben" den Sinn in ihrem Leben suchen, in dem es ihren eigenen Überzeugungen nach jedoch gar keinen gibt. Wie dem auch sei, ich stellte diesem besagten Professor eine ganz einfach Frage.

Wenn der durch zufällige Mutation entstandene, lichtempfindliche Fleck auf der Haut eines Lebewesens, diesem einen Vorsprung vor seinen natürlichen Feinden geben, und somit das Überleben seiner Nachkommen und die genetische Weiterentwicklung dieses Vorteils sichern soll, dann möge er mir doch bitte Folgendes erklären: Um den Vorteil des lichtempfindlichen Flecks auf der Haut nutzen zu können, braucht es meiner Meinung nach nicht nur eine Mutation sondern gleichzeitig mindestens drei. Denn um das Signal dieses lichtempfindlichen Flecks zu verarbeiten und in entsprechendes Verhalten umzusetzten, braucht es mindestens eine Nervenbahn (oder ähnliches), die das Signal an ein - anscheinend gleichzeitig durch Mutation entstandenes - Sehzentrum im Gehirn weitergeben kann. Ich fragte ihn, er möge mir doch beantworten, wie groß die Wahrscheinlichkeit eines solchen Zufalls (dass gleichzeitig drei sich ergänzende und anscheinend zielgerichtete Mutationen geschehen) erklären.

Was ich dann als Antwort bekam, hat meine Frage in keinster Weise beantwortet, jedoch meine Erfahrung in der "Oase des klaren Denkens" bestätigt. Zuerst belächelte er mich müde, denn "ich hätte ja keine Mikrobiologie studiert und wäre deshalb gar nicht in der Lage solch komplexen Vorgänge zu verstehen". Als ich ihm dann antwortete, dass ich zwar keine Mikrobiologie studiert hätte, aber ein intelligenter Mensch sei, und dass er jedoch Mikrobiologie studiert hätte und dadurch doch in der Lage sein sollte, mir den Sachverhalt zu erklären, wurde es erst richtig hässlich. Er beschimpfte mich, nannte mich alles Mögliche und Unmögliche - beantwortete mir meine Frage jedoch bis heute nicht.

Es bleibt für mich festzustellen, dass anscheinend der grösste Teil der Atheisten ihre Überzeugung nicht auf Vernunft, sondern auf Emotionen baut. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein, wurzeln jedoch oft in negativen Erfahrungen mit der Kirche und mit Menschen christlicher Überzeugung. Da bleibt mir als überzeugter Christ und Leiter einer christlichen Gemeinschaft nur ein Schlusswort:

Liebe Atheisten, mir tut es aufrichtig leid, dass die Menschen und Institutionen, denen ihr bisher begegnet seid, das Christentum nur so ungenügend und schlecht repräsentiert haben. Ich selbst bin Christ, weil ich den auferstandenen Christus erlebt und erkannt habe, und seither eine echte Beziehung zu ihm habe. Was viele christliche Organisationen und Denominationen betrifft, bin ich selbst zutiefst betrübt, denn sie entsprechen so oft nicht dem, was Jesus Christus selbst gezeigt und repräsentiert hat, nämlich die Liebe des Schöpfers und Vaters im Himmel. Mein aufrichtiges Gebet für Euch, liebe Atheisten, ist, dass dieser liebende Gott in Jesus Christus Euch über die negativen Erfahrungen hinaus begegnen und euer Herz und eure Emotionen heilen möge. Genau so wie Jesus es tat, bei dem Soldaten, dem einer seiner Jünger mit dem Schwert das Ohr abschlug.

Ich wünsche allen Menschen, besonders in dieser Weihnachtszeit, dass Licht, Liebe und Wärme nicht nur unsere Strassen und Geschäfte, sondern unsere Herzen erfüllt!

Und wen es interessiert, dem sei besagter Artikel (leider nur in englischer Sprache) sehr ans Herz gelegt:

Former Dawkins Atheist Richard Morgan Continues to Praise God


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