Nach ehrlicher Beratung und konkreter Hilfe entscheidet sich die überwältigende Mehrheit der ungewollt Schwangeren doch für ihr Baby. Das Phänomen der Massenabtreibung in Deutschland ist im Grunde genommen ein Phänomen der massenhaften unterlassenen Hilfeleistung.
Heidelberg, den 16. März 2011. - „Im Jahr 2010 wurden dem Bundesamt für Statistik 110.400 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. 0,2 % weniger gemeldete Fälle als im Vorjahr - wie das Statistische Bundesamt schon in der Überschrift seiner Presseerklärung fest hält. Über die Menschen, ihre Motive und die Schicksale, die hinter diesen Zahlen stehen, gibt die Statistik keine Auskunft. Bei der ,Begründung des Abbruchs‘ wird lediglich unterschieden zwischen medizinischer (rund 3.000 Abtreibungen) und kriminologischer Indikation (24 Fälle) sowie nach Abtreibungen lt. Beratungsregelung (rund 107.000).