Erinnern Sie sich noch an Edgar Whisenant? Er schrieb einen Bestseller mit dem Titel "88 Gründe, warum die Entrückung 1988 sein wird", - und einen etwas weniger bekannten Nachfolgeband "Der letze Schlachtruf: Entrückungsreport 1989". Im zweiten Buch sagte er, dass Jesus 1988 nicht kam, weil er sich um ein Jahr verrechnet habe. Die Stimmung der 80er Jahre war nicht die Beste. Nachdem Ronald Reagan als Präsident gewählt wurde, mutmaßten viele Christen, dass Leonid Breschnew der Antichrist sei. Als er starb, gaben sie den Titel einfach an den nächsten Präsidenten der Sowjetunion Yuri Andropov und dann seinem Nachfolger Konstantin Chernenko weiter. Als Chernenko dann unerwartet starb, war natürlich Michail Gorbatschow der Antichrist, schließlich hatte er ja das "Mal des Tieres" auf seiner Stirn.
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Freitag, 5. November 2010
Apocalypse now?
Labels:
Antichrist,
Endzeit,
Eschatologie der Hoffnung
Montag, 16. August 2010
Welche Eschatologie hast Du?
Einer der Gründe, warum gerade "überzeugte" Christen kaum Einfluss in der Gesellschaft nehmen, ist Ihre Endzeitlehre. Diese ist überwiegend pessimistisch und beinhaltet ein Szenario, bei dem am Ende das Böse überhand nehmen wird und schliesslich der Antichrist die Welt regiert. Warum also die Gesellschaft reformieren, wenn doch alles am Ende "den Bach runter geht"? Doch ist diese Sicht wirklich biblisch?
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